Donnerstag, 19. September 2019
Notruf: 112

K-Schutzübung in Bonnland 1998

Da in Lengfurt ein bundeigenes LF16-TS stationiert ist, mussten auch wir mit unseren Freigestellten zur K-Schutzübung 1998 nach Bonnland.

Für die meisten von uns war dies der ersten Besuch in Bonnland. Um so erstaunter waren wir über den guten Zustand der Häuser. Diese sahen besser aus als manche bewohnte Häuser in den Dörfern. Hier angekommen, mussten wir im ausgewiesenen Verfügungsraum auf unseren Einsatz warten. Diese Übung wurde zusammen mit mehreren Wehren des Landkreises MSP, der Stützpunktfeuerwehr Gemünden, der Werksfeuerwehr Mannesmann-Rexroth und der SEG Marktheidenfeld durchgeführt.

Das angenommene Schadensereignis war ein Brand in einem Fabrikgebäude. Mehrere Personen wurden vermisst, und ein Tank mit zunächst nicht identifiziertem Inhalt stand in der Werkshalle.

Die Aufgaben schienen auf den ersten Blick klar und verständlich zu sein. Doch einige waren ihrer Sache wohl doch zu sicher und begangen den Fehler, direkt bis an das Objekt zu fahren, ohne einen Fluchtweg für sich offen zu lassen. Diese Tat wurde mit einer simulierten Explosion 'bestraft', bei der normalerweise das Fahrzeug in Rauch aufgegangen wäre. Ein paar Stunden vergingen, bis die Übung erfolglos abgebrochen wurde. Ja, auch Stützpunktwehren sind nicht fehlerlos, obwohl sie manchmal dies gerne wären.
So packten wir wieder unsere sieben Sachen ein, sahen noch eine kleine Vorführung im Umgang mit einem Gefahrgut-Unfall zu und fuhren am Nachmittag wieder Richtung Heimat.
Ob diese Übung nun etwas gebracht hat? Vielleicht den Verantwortlichen. Es war auf jeden Fall schön, einmal Bonnland gesehen zu haben, wenn man hier schon keine Gefechtsübung durchführen muss (oder darf !?!).

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